Bundespräsidentenwahl 2016 . Briefwahl . Ergebnisse . Wahlrecht . Wahlanfechtung
Vergleich der Kandidaten der Stichwahl:  Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen

Ergebnis der Bundespräsidentenwahlen 2016 in Österreich

Das amtliche Endergebnis vom 15.12.2016:
Dieses wurde von der Bundeswahlbehörde beschlossen. Es ist gleich wie das vorläufige Endergebnis.
Heute beginnt die extrem kurze 1-wöchige Einspruchsfrist.
Die Protokolle der Sitzungen der Bundeswahlbehörde werden nicht veröffentlicht. (Das geht das Volk und die Journalisten nichts an, meint die Mehrheit aus SPÖ-ÖVP-Abgeordneten im Parlament.)
Die Wahlanfechtung kann nur von den 6 Kandidaten erfolgen, deren Wahlvorschlag veröffentlicht wurde. Es sind dies die 6 Personen, die beim ersten Wahlgang am Stimmzettel standen: Griss, Hofer, Hundstorfer, Lugner, Khol, Van der Bellen. (Wahlbeisitzer und normale Wahlberechtigte dürfen die Wahl nicht anfechten, egal wie groß die Mißstände und Manipulationen waren.)
 

Österreich, vorläufiges Endergebnis inklusive Briefwahlstimmen vom 6.12.2016: (IST-Zahlen)
 
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  2.124.661  46,2%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   2.472.892  53,8% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.

6.399.607 Wahlberechtigten, davon  4.749.339 abgegebene Stimmen, davon 4.597.553 gültige Stimmen.
Wahlbeteiligung 74,2%.
Alle Ergebnisse inkl. Gemeindeergebnisse => http://wahl16.bmi.gv.at/
 

Briefwahlergebnis vom 6.12.2016: (IST-Zahlen)
 
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  196.454  32,4%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   409.648  67,6% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.
 

Wahllokalergebnisse der Bundespräsidentenwahl vom 4.12.2016:
(IST-Zahlen ohne Briefwahlkarten)
 
    Hofer
  Stimmen 
% Van der Bellen
Stimmen
%
Burgenland        94.884  59,6%     64.396 40,4%
Kärnten     154.128  56,6%   118.411  43,5%
Niederösterreich      449.072 50,8%   435.304 49,2%
Oberösterreich     322.128  46,7%    367.991 53,3%
Salzburg     125.294 50,2%    124.108 49,8%
Steiermark     325.244 55,1%    264.606 44,9%
Tirol     154.278  47,4%    171.152 52,6%
Vorarlberg       61.089  39,6%      93.341  60,4%
Wien     242.413 36,4%    423.611 63,6%
Summe Österreich   1.928.530 48,3% 2.062.920  51,7%

Alle Ergebnisse von Gemeinden, Bezirken, Bundesländern finden Sie auf der Webseite des Innenministeriums
=> http://wahl16.bmi.gv.at/


Erste Ergebnisse ab 10:00 Uhr
Die ersten inoffiziellen Ergebnisse wird es am Wahltag 4.12.2016 bereits ab 10:00 Uhr geben.
(also 7 Stunden bevor die letzten Wahllokale schließen !!!)
     Da es Wahllokale gibt, die schon um 9:00 Uhr schließen, gibt es bereits ab 10:00 Uhr echte Wahlergebnisse. Diese Ergebnisse sind allen Wahlbeisitzern der SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen und sonstigen Beisitzern und Wahlzeugen bekannt. Die Ergebnisse werden nicht nur dem Innenministerium gemeldet, sondern auch an die Parteizentralen. Die Ergebnisse werden sich nicht nur mündlich verbreitet, sondern auch über SMS, Email und Internet (z.B. Facebook).
     Einmal mehr frägt sich der kleine Bürger, wann die Mehrheit aus SPÖ-ÖVP im Parlament endlich einen einheitlichen Wahlschluß bzw einen einheitlichen Auszählungsbeginn der Wählerstimmen für ganz Österreich beschließen, um Wahlamipulationen zu verhindern.
Erste offizielle Ergebisse hier auf der Webseite ab 17:00 Uhr. Quelle: Innenministerium
Ein vorläufiges Endergebnis finden Sie hier um ca 19:00 Uhr
.

Wo es die ersten Wahlergebnisse gibt?  ca. 1 Stunde nach Schließen der Wahllokale.
Hier die frühesten Schließzeiten von Wahllokalen in Österreich:
  8:20 Uhr: Feldkirchen 9560 Himmelberger Straße 5 15 Antoniusheim
  9:00 Uhr: Wolfsberg 9400 Paul-Hackhofer-Straße 9 44 Verwaltungsgebäude LKH Wolfsberg
  9:00 Uhr: Feldkirchen 9560 Amthofgasse 1 15 Caritas-Heim
  9:00 Uhr: Telfs 6410 Wiesenweg 4 1 Altenwohnheim Wiesenweg
  9:00 Uhr: Weiz 8160 Fuchsgrabengasse 16 10a Bezirkspensionistenheim
  9:00 Uhr: Lassing 8903 Lassing 100 4 Bezirksaltenpflegeheim "Seniorenhoamat"
  9:00 Uhr: Weiz 8160 Fuchsgrabengasse 16 10a Bezirkspensionistenheim
  9:00 Uhr: Lassing 8903 Lassing 100 4 Bezirksaltenpflegeheim "Seniorenhoamat"
  9:30 Uhr: Schladming 8970 Schiefersteinweg 557 6 Bezirksaltenpflegeheim
  9:30 Uhr: Schladming 8970 Schiefersteinweg 557 6 Bezirksaltenpflegeheim
10:00 Uhr: Friesach 9360 St. Johann 11 6 Bezirksaltenheim
10:00 Uhr: Hainburg a. d. Donau 2410 Hofmeisterstraße 70b 9 Landespflegeheim
10:00 Uhr: Prellenkirchen 2472 Hauptstraße 2 3 Feuerwehrhaus Schönabrunn
10:00 Uhr: Großhofen 2282 Großhofen Nr. 31 1 Gemeindeamt
10:00 Uhr: Litschau 3874 Reichenbach 6 Feuerwehrhaus
10:00 Uhr: Weitra 3970 Zwettler Straße 1 3 Nordwaldheim
10:00 Uhr: Schrems 3943 Gärtnereistraße 4 16 Seniorenwohnhaus
10:00 Uhr: Ladendorf 2126 Eggersdorf 50 6 Feuerwehrhaus
10:00 Uhr: Stronsdorf 2153 Stronegg 9 4 Gemeindehaus Stronegg
10:00 Uhr: Gaspoltshofen 4673 Bahnhofweg 2 5 Bezirksaltenheim Grieskirchen
10:00 Uhr: Mattighofen 5230 Robert-Stolz-Straße 14 7 Seniorenheim Mattighofen Braunau am Inn
10:00 Uhr: Hallein 5400 Pernerweg 2 13 Seniorenheim
10:00 Uhr: Sankt Johann im Pongau 5600 Spitalgasse 7 13 Seniorenheim
10:00 Uhr: Gnas 8342 Kohlberg 130 7 Ortszentrum Kohlberg
10:00 Uhr: Mariazell 8632 Mariazell, Leitnerweg 1 8 Gasthof Leitner
10:00 Uhr: Mariazell 8632 Mariazell, Weichselboden 9 9 Volksheim Weichselboden
10:00 Uhr: Gleisdorf 8200 Schillerstraße 19 6 Bezirkspflegeheim Gleisdorf
10:00 Uhr: Loipersdorf 8282 Gillersdorf 23 3 Gasthaus Kaplan
10:00 Uhr: Gnas 8342 Kohlberg 130 7 Ortszentrum Kohlberg
10:00 Uhr: Mariazell 8632 Mariazell, Leitnerweg 1 8 Gasthof Leitner
10:00 Uhr: Mariazell 8632 Mariazell, Weichselboden 9 9 Volksheim Weichselboden
10:00 Uhr: Gleisdorf 8200 Schillerstraße 19 6 Bezirkspflegeheim Gleisdorf
10:00 Uhr: Loipersdorf 8282 Gillersdorf 23 3 Gasthaus Kaplan
10:00 Uhr: Hinterhornbach 6646 Gemeindesaal 1 Gemeindehaus
10:00 Uhr: Gramais 6650 Gramais 16 1 Turnsaal der VS Gramais
10:00 Uhr: Warth 6767 HNr 32 1 Gemeindeamt
 

16.11.2016: aktuelle Meinungsumfragen
Unique-Research Umfrage: Van der Bellen führt mit 51% gegenüber Hofer mit 49%.
(957 Befragte, telefonisch und online vom 07.11.-16.11.2016, max. Schwankungsbreite 3,1%)
Gallup-Umfrage: Hofer führt mit 52% gegenüber Van der Bellen mit 48%.
(800 Befragte, telefonisch und online vom 15. bis 16. 11.2016, max. Schwankungsbreite 4%)
 

1.7.2016: Der Verfassungsgerichtshof hob das Ergebnis der Stichwahl auf.
Die Stichwahl ist somit ungültig und muß wiederholt werden.
(Den ersten Wahlgang hoben die 14 Verfassungsrichter NICHT auf, obwohl es ähnliche gesetzwidrige Vorgänge gab, wie im zweiten Wahlgang.)

1.6.2016. Die Bundeswahlbehörde beschließt ein neues Ergebnis:
Das amtliche Endergebnis lautet:
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  2.220.654  49,7%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   2.251.517  50,3% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.

Herr Van der Bellen gewann nach dem offiziellen Ergebnis mit 30.863 Stimmen Vorsprung.

Wahlberechtigte: 6.382.507
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen: 4.637.046
Gesamtsumme der abgegebenen ungültigen Stimmen: 164.875
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.472.171
Gesamtsumme der auf die beiden Wahlwerber entfallenen abgegebenen gültigen Stimmen:
   Ing. Norbert Hofer: 2.220.654,   Dr. Alexander Van der Bellen: 2.251.517
Da beim zweiten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl am 22. Mai 2016 der Wahlwerber Dr. Alexander Van der Bellen mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen auf sich vereinigt hat, hat die Bundeswahlbehörde gemäß § 17 BPräsWG Dr. Alexander Van der Bellen als zum Bundespräsidenten gewählt erklärt.
Qu: Beschluß der Bundswahlbehörde vom 1.6.2016, GZ.: BMI-WA1220/0345-III/6/2016 .

Wer welche Bundesländer gewann:
     Hofer: Niederösterreich, Steiermark, Burgenland, Salzburg, Kärnten
     Van der Bellen: Wien, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg.

ACHTUNG: Probleme mit der Briefwahl und deren Ergebnisse:
In Summe wurden 885.437 Wahlkarten ausgegeben. Die Anzahl der nicht berücksichtigten Wahlkarten (Briefwahlstimmen) wurde bis jetzt offiziell nicht bekannt gegeben, betrug aber 46.800 Stimmen. (Qu.: Die Presse vom 2.6.2016)  Wenn beispielsweise die Unterschrift auf der Wahlkarte fehlt, dann wird die zwar rechtzeitig eingelangte Briefwahlstimme trotzdem nicht gezählt, weder bei den gültigen, noch bei den ungültigen Stimmen. Dies war bei 37.065 Wahlkarten der Fall. Weiters werden Briefwahlstimmen nicht mitgezählt, zu früh (2998 Wahlkarten) oder zu spät (65 Wahlkarten) bei den Wahlbehörden einlangten. In 3423 Fällen kam die Wahlkarte ohne das Kuvert, in das der Stimmzettel gehörte, an und wurden daher im Ergebnis nicht berücksichtigt. 1082 Wahlberechtigte verwendeten ein falsches Kuvert und wurden daher im Ergebnis nicht berücksichtigt.
   Von den mitgezählten Wahlkarten wurden dann zu guter Letzt noch 19.629 Stimmen als ungültig erklärt.
D.h. von den 885.437 ausgegeben Wahlkarten wurden 46.800 Wahlkarten nicht mitgezählt und 19.629 zwar mitgezählt aber für ungültig erklärt. In mehreren Bezirken gibt es bereits Anzeigen des Innenministerium, weil der Wahlleiter alleine (also ohne Wahlbeisitzer) oder gesetzwidrig zu früh ausgezählt hat.
   Bei wievielen Briefwahlstimmen geschummelt wurde, wieviele Wahlkarten per Stimmenkauf einen anderen Besitzer fanden, wieviele Briefwahlstimmen vom Familienoberhaupt eingesammelt und selbst ausgefüllt wurden, bleibt im Dunkeln. Die Stimmabgabe in Moscheen und in islamischen Vereinen in Wien wäre auch einmal eine Recherche wert. Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls. Zu beweisen ist das so gut wie nie, denn wer gibt schon zu, daß er oder sie einen Wahlbetrug begangen hat.
   Dem Verfassungsgerichtshof veranlaßte das bisher nicht, die Briefwahl als verfassungswidrig bzw rechtswidrig generell auzuheben. Punktuell gab es aber bei anderen Wahlen in einzelnen Gemeinden schon Wahlwiederholungen .
   Wahleinsprüche sind bei der Bundespräsidentenwahl innerhalb einer Woche ab Verlautbarung des amtlichen Endergebnisses - also bis 8.6.2016 - möglich, aber nur für Kandidaten, die am Stimmzettel standen. Der Verfassungsgerichtshof muß dann innerhalb von 4 Wochen entscheiden.
 

23.5.2016 Auszählen der Briefwahlstimmen
Angeblich heißt der neue Bundespräsident - erst nach Auszählen der Briefwahlstimmen am 23.5.2016, die ein atypisch anderes Ergebnis brachten, als das Wahlergebnis in den Wahllokalen - Dr. Alexander Van der Bellen.
D.h. der Vorsprung von Norbert Hofer mit 144.006 Stimmen am Ende des Wahlabends hat nicht ausgereicht. Aufgrund der Auszählung der Briefwahlstimmen am Montag nach der Wahl war dann plötzlich Van der Bellen mit 31.026 Stimme vorne. Möglicherweise ist bei der Auszählung bzw bei den Protokollen etwas durcheinander gekommen, wie z.B. in Waidhofen an der Ybbs, wo laut offiziellen Ergebnis 146,9% (!) der Wahlberechtigen gewählt haben sollen.  Bei 9026 Wahlberechtigten haben - laut amtlichen Ergebnis - 13.262 Menschen ihre Stimme am Sonntag in Waidhofen abgegeben. Der offensichtliche Fehler wurde vom Innenministerium bereits mittels Presseaussendung eingestanden  ("Die Bezirkswahlbehörde hat nicht 7.160 zur Briefwahl verwendete Wahlkarten, sondern lediglich 1.058 Wahlkarten in die Ergebnisermittlung miteinbezogen"). Das "richtige" Ergebnis wurde nicht bekannt gegeben. Wie viele Fehler gibt es noch?

Vorläufiges amtliches Ergebnis für Österreich (inklusive Fehler von Waidhofen):
 
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  2.223.458  49,7%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   2.254.484   50,3% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.  (Stand: 23.5.2016 um 14:47 Uhr):

Möglicherweise ist das Stimmenergebnis aber umgekehrt
(siehe Rätseln um „Wahlergebnis“ aus Ministerium im Netz; ORF.at vom 23.5.2016;
weiters veröffentliche das Innenministerium zeitweise Dummydaten => Pressemitteilung vom 22.5.2016 23.33 Uhr und bedauerte den Irrtum.)

Briefwahlergebnis:
Abgegebene Stimmen: 766.076, Ungültige Stimmen: 19.966, Gültige Stimmen:746.110
Ing. Norbert Hofer 285.706 Stimmen (38,3 %), Dr. Alexander Van der Bellen 460.404 Stimmen (61,7 %).

Es gibt jedenfalls noch kein amtliches Endergebnis. Dieses wird am 1. Juni 2016 von der Bundeswahlbehörde bekannt gegeben.
Wahleinsprüche sind noch möglich. Der Verfassungsgerichtshof muß dann innerhalb von 4 Wochen über das Wahlergebnis und über eine eventuelle Wahlwiederholung entscheiden.

Kommentar:
Die Bundespräsidentenwahl zeigt wieder einmal, wie absurd das österreichische Wahlrecht ist.
Obwohl es in der Stichwahl nur zwei Kandidaten gibt schaffen es die Wahlbehörden nicht, das Wahlergebnis bis Mitternacht festzustellen und das, obwohl viele Wahllokale schon am Vormittag geschlossen wurden !!!
Das ist Wählerverarschung pur.
Die Schuldigen sind die Nationalratsabgeordneten von SPÖ und ÖVP, die so ein verrücktes Wahlrecht - insbesondere Brief-Wahlrecht - beschlossen haben. Dieses ermöglicht Stimmenweitergabe und Stimmenkauf. Es ist kompliziert, mißbrauchsanfällig und sauteuer. (Einige Jahre gab es sogar die Möglichkeit, nach dem Vorliegen des vorläufigen Ergebnisses noch mittels Briefwahl zu wählen. Damit konnten Briefwähler das Ergebnis nachträglich noch verändern. Diese Möglichkeit des "Wählens nach Wahlschluß" wurde mittlerweile abgeschafft.)
 

Zwischenstände (22.5.2016 um 23.50 Uhr):

7 Bundesländer gingen mehrheitlich an Hofer, nur 2 Bundesländer (Wien u. Vorarlberg) gingen mehrheitlich an Van der Bellen.

Innenministerium-Ergebnis ohne Wahlkarten (22.5.2016 um 23.50 Uhr):
Ing. Norbert Hofer  1.937.863 Stimmen (51,9 %) /  Dr. Alexander Van der Bellen 1.793.857 Stimmen (48,1 %)
Nach dem Auszählen aller Wahllokale beträgt Hofers Vorsprung 144.006 Stimmen.
 .
Bundesland Ing. Norbert Hofer % Dr. Alexander Van der Bellen %
Burgenland         97.073 62,97        57.077 37,03
Kärnten      153.171  60,08      101.784 39,92
Niederösterreich      457.179 54,29      384.860 45,71
Oberösterreich      326.074 50,71      316.974 49,29
Salzburg      128.592 55,07      104.897 44,93
Steiermark      326.982 58,68      230.200 41,32
Tirol      151.433 50,72      147.141 49,28
Vorarlberg        62.331 43,56         80.777 56,44
Wien      235.028 38,84       370.147 61,16
Gesamt   1.937.863 51,93    1.793.857 48,07 

Der Zirkus mit den Wahlkarten:
885.437 Wahlkarten wurden ausgegeben.
* Ein Teil der ausgestellten Wahlkarten ist beim Wähler erst verspätet oder gar nicht angekommen, d.h. diese Leute konnten nicht wählen.
* Ein Teil der Wahlkartenwähler hat am Wahltag in einem anderen Wahllokal gewählt. Diese Stimmen sind bereits im Ergebnis des Wahltages berücksichtigt.
* 740.000 Briefwahlstimmen sind bei den Bezirkswahlbehörden eingelangt. Dise werden am Montag ausgezählt werden. Davon werden geschätzt rund 700.000 gültig sein. D.h. Van der Bellen kann theoretisch noch gewinnen.
 

ORF-Hochrechnung inklusive Briefwähler (22.5.2016 um 23.50 Uhr):
Hofer 50,0%  /  Van der Bellen 50,0%
Qu. SORA-Institut
Der ORF berichtete am Wahlabend fast immer von seiner in Auftrag gegebenen Hochrechnung mit dem Ergebnis 50,0% zu 50,0%, und fast nie vom amtlichen Ergebnis mit  51,9 % für Hofer : 48,1 % für VDB. Das war wieder einmal eine Irreführung der Zuseher vom Feinsten. Gut wäre gewesen, wenn der ORF zuerst die IST-Zahlen und dann seine in Auftrag gegebene Hochrechnung präsentiert hätte.
 

Das vorläufige amtliche Endergebnis wird für Montag 23.5.2016 zwischen 17-19 Uhr erwartet.
 

Resümee:

* Das Ergebnis ohne Briefwahlstimmen ist extram knapp. Es kann nicht gesagt werden, wer nun die Bundespräsidentenwahl gewonnen hat.

* Das österreichische Wahlsystem ist leider manipulationsanfällig. Insbesondere mittels der Briefwahl ist eine Wahlmanipulation leicht durchführbar. Die Briefwahl ermöglicht in der Praxis sogar Stimmenkauf in Österreich, was aber rein rechtlich verboten ist. Der viel häufigere Fall ist, daß andere Personen den Stimmzettel ausfüllen (z.B. in Spitälern, Pflegeheimen, patriachalischen oder islamischen Familien.)
Daß sich nicht alle Menschen an Gesetze halten, sollte gerade dem Innenministerium bekannt sein.

* Richtungsentscheidung ohne Richtung:
Egal wer nun gewonnen hat. Aufgrund des extrem knappen Ergebnisses kann man sagen, das die sogenannte "Richtungsentscheidung" mit 50% : 50% genau ohne Richtung ausgegangen ist. Das österreichische Volk hat sich weder ideologisch für "links" noch für "rechts" entschieden, weder für mehr EU im Sinne von "Vereinigte Staaten für Europa" noch für weniger EU im Sinne von Grenzkontrollen inklusive Asylantenstopp, weder für den sehr alten, noch den sehr jungen Kandidaten. Der neue Präsident wird es in seinem Amt sehr schwer haben, da das Volk nicht überwiegend hinter ihm steht, sondern nur mit einer extrem knappen Mehrheit.

* Neue demokratische Ausrichtung in Österreich nötig:
Offenbar bringt die demokratische Repräsentation des Volkes über Parteien im Parlament noch über eine Person im Präsidentenamt derzeit eine überzeugende Entscheidung zusammen. Es wäre daher sinnvoll, vermehrt das Volk mittels Volksabstimmung in Sachfragen entscheiden zu lassen.

* Möglicherweise wird es auch bald eine vorgezogene Neuwahl des Parlaments in Österreich geben, damit es wieder eine klare Mehrheit und eine ausreichende demokratische Legitimation durch das Volk gibt. Der neue Bundeskanzler Mag. Christian Kern stand nämlich nicht einmal auf irgendeiner Kandidatenliste bei der letzten Nationalratswahl. Die SPÖ-ÖVP-Koalition hat laut Meinungsumfragen schon längst keine Mehrheit mehr im Volk. So wird man nicht mehr lange weiterregieren können.
 



Meinungsumfragen vor dem 2. Wahlgang:

Keine aktuelle Meinungsumfragen zum Ausgang der Wahl: Die Meinungsforscher befürchteten ein ähnliches Debakel, wie bei ersten Wahlgang und machen daher derzeit nur Meingungsumfragen für interne Zwecke, um ihre Analyse-Instrumente in Bezug auf das tatsächliche Wahlergebnis zu verbessern. Die Ergebnisse werden aber nicht veröffentlicht.

Norbert Hofer: 49% - 57%, Alexander Van der Bellen: 43% - 51%,
Qu.: 600 Befragte, Gallup-Umfrage für die Tageszeitung Österreich  am 10.5.-11.5.2016 )

Norbert Hofer: 36,6%, Alexander Van der Bellen: 33,5%, Unentschlossene: 29,9%
Qu.: 505 Befragte, Eigenauftrag von Mindtake Research-Umfrage am 3.5.-9.5.2016 )


1. Runde der Präsidentenwahl in Österreich am 24.4.2016:
Endergebnis inklusive Briefwahlstimmen (Quelle: Innenministerium)
 
  Kandidat   Stimmen      %
Platz 1: Norbert Hofer (FPÖ)  1.499.971   35,1%
Platz 2: Alexander Van der Bellen      913.218   21,3%
-------------------------------------
Platz 3: Irmgard Griss     810.641  18,9%
Platz 4: Rudolf Hundstorfer (SPÖ, ÖGB)      482.790  11,3%
Platz 5: Andreas Khol (ÖVP)     475.767  11,1%
Platz 6: Richard Lugner       96.783    2,3%

Hofer und Van der Bellen sind in die Stichwahl am 22. Mai 2016.
Die anderen 4 Kandidaten scheiden aus.

Die Gewinner: Nobert Hofer und die FPÖ
Die Verlierer: ÖVP & SPÖ, ÖGB, ORF-Umerziehungsprogramm.

Meinungsforscher und deren Umfragen ...
... als Gewinner: Vorhersage Khol bei 11%, Ergebnis: 11%. Paßt exakt  /  Die Vorhersage, daß die Kandidaten der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP  nicht in die Stichwahl kommen werden, hat sich im Wahlergebnis bestätigt.
... als Verlierer: Bei den Kandidaten Van der Bellen, Griss und Hundstorfer haben die Meinungsforscher um je 4% zu hoch geschätzt, dafür bei Hofer um 12% zu niedrig.

Gründe für das schlechte Abschneiden von SPÖ und ÖVP:
•  SPÖ: keine Fachleute als Bundeskanzler, Nationalratspräsident, Bundespräsidentschaftskandidat
•  ÖVP: Der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, hat den ÖVP-Wahlkampf von Beginn an vermasselt. Zuerst galt Pröll lange Zeit als heimlicher ÖVP-Kandidat. Erwin Pröll hat erst sehr spät, nämlich Anfang Jänner 2016, seine Kandidatur definitiv ausgeschlossen. Dann ließ Pröll die Woche vor dem Wahltag die ÖVP-Innenministerin austauschen, um seine Machtspielchen in NÖ fortzusetzen. Beides brachte den ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner schwer in Bedrängnis. Dr. Andreas Khol hatte somit von Beginn an keine ernstzunehmende Chance. Am Schluß des Wahlkampfes fiel ihm sogar noch Ex-ÖVP-Obmann Erhard Busek in den Rücken, indem Busek für Irmgard Griss Wahlwerbung betrieb. Das hat den exzellenten Verfassungsjuristen und ehemaligen Nationalratspräsidenten Dr. Andreas Khol vermutlich den Einzug in die Stichwahl vermasselt.
•  beide zusammen: unbegrenzte Flüchtlinge-Welcome-Politik und unkontrollierte Staatsgrenzen waren ein schwerer Fehler der SPÖ-ÖVP-Regierung.
 
Bundesland  Wahlberechtigte  abgegebene 
 Stimmen 
Wahl-
beteiligung
 gültige Stimmen 
Niederösterreich     1.283.662    990.456   77,2%    962.623 
Wien    1.153.806    733.675   63,6%    726.063
Oberösterreich    1.099.420    771.261   70,2%    750.046
Steiermark       969.480    668.422   68,9%    657.927 
Tirol       540.132    540.132   58,0 %    308.539
Kärnten       440.435    292.811   66,5 %    285.310
Salzburg       393.582    273.640   69,5%    266.359 
Vorarlberg       269.940    148.188   54,9 %    146.450
Burgenland       232.027    180.207   77,7%    175.853 
  SUMME    6.382.484  4.371.912   68,5 %  4.279.170

Wahlberechtigte  6.382.486   Wahlbeteiligung 68,5 %
abgegebene Stimmen 4.371.912,   ungültige Stimmen 92.742, gültige Stimmen  4.279.170



Rückblick auf den 1. Wahlgang / Bewertung der Ergebnisse / Konsequenzen:

Nach Einschätzung vieler Beobachter zeichnete sich bereits im Vorfeld dieser Bundespräsidentenwahl ein historisches Wahlergebnis ab. Es wird erwartet, daß es so viele Wechselwähler geben wird, wie noch nie in der 2. Republik. Immer mehr Stammwähler kehren ihren bisherigen Parteien SPÖ und ÖVP den Rücken. Man spricht bei ihnen schon nicht mehr von "Großparteien", sondern von "Traditionsparteien". Die Wähler organisieren sich neu, immer weniger in Parteien und immer mehr in Interessensgemeinschaften (z.B. gegen TTIP). Diese Interessensgemeinschaften können von Wahl zu Wahl ganz unterschiedliche Mitglieder / Teilnehmer haben.
   Das war die große Chance der parteilosen Kandidaten wie Richard Lugner und Irmgard Griss, die beide "Einpersonen-Unternehmen" sind und keine Parteiapparate hinter sich haben. Anderseits war es auch für die beiden schwierig, die Protestwähler einzusammeln, denn es gibt mit Hofer-VanderBellen-Griss-Lugner gleich vier Kandidaten, die diese Protestwähler umwerben. Am leichtesten hatte es Griss mit ihrem Alleinstellungsmerkmal als Frau überzeugende "Feministin" zu sein. Frau zu sein unter 5 männlichen Gegenkandidaten sticht jedem sofort ins Auge. Hofer punktet mit seinen Alleinstellungsmerkmalen "EU-Kritik" und "Grenzsicherung". Lugners Alleinstellungsmerkmale sind seine persönliche Bekanntheit und sein Unterhaltungswert.
   Sehr unberechenbar sind die taktischen Wähler. D.h. beispielsweise die ÖVP-Wähler  - die Khol keine Chance mehr auf den Einzug in die Stichwahl geben - könnten Hofer, Griss oder Van der Bellen wählen. Oder SPÖ-Wähler - die Hundstorfer keine Chance mehr geben - könnten Hofer, Van der Bellen oder Griss wählen. Das taktische Wählen - wo Wähler nicht den ihrer Meinung nach bestgeeigneten Kandidaten wählen - sondern den Dreikampf um die Stichwahl beeinflussen wollen, könnte das Wahlergebnis sogar am letzten Tag noch auf den Kopf stellen.
   Auffallend ist auch, daß dieser Wahlkampf ein überwiegender Fernseh- und Internet-Wahlkampf war. Der Plakatwahlkampf und die Mobilisierung der Bodentruppe an Parteisoldaten spielt gegenüber der Nationalsratswahl oder Gemeinderatswahlen eine geringe Rolle. Das kam den neuen Kandidaten sehr zu Gute.

Der ganz große Sieger des ersten Wahlgangs heißt Norbert Hofer (FPÖ). Er wurde überlegegener Sieger mit 14%-Punkte Vorsprung auf Van der Bellen. Aber auch Van der Bellen kann sich über den zweiten Platz freuen, denn er zieht gemeinsam mit Norbert Hofer in die Stichwahl ein.
Nachdem die SPÖ nach Salzburg und Steiermark - wo sie vor kurzem die Landeshauptmann-Ämter vorlor - nun auch die Hofburg und das Präsidentenamt verloren hat, ist SPÖ-Chef und Bundeskanzler Faymann ein Ablösekandidat. Nachfolger könnte pikanter Weise Rudolf Hundstorfer werden, die SPÖ-Personalreserve für alles. Hundstorfer fühlt sich auch noch nicht reif für die Pension, sondern möchte weiter politisch aktiv bleiben.
Nachdem der ÖVP-Kandidat Khol nicht einmal in die Stichwahl kam, sind ÖVP-Obmann und Vizekanzler Mitterlehner und sein Generalsekretär McDonald Ablösekandidaten, ev auch Landeshauptmann Erwin Pröll, der viel zum Schlamassel in Khols Wahlkampf beigetragen hat.
Rücktritt am Wahlabend blieben aus. Die Parteigremien tagen erst. Die SPÖ rief kurzfirstig eine Bundesvorstandssitzung ein.
Für den 83-jährigen Lugner ist es der letzte Wahlkampf.
Die parteilose Griss kann sich weitere politische Aufgaben vorstellen, aber nicht bei einer Partei.
 

Die ersten Ergebnisse gibt es bereits um ca. 11.00 Uhr.
Warum?
Weil viele Wahllokale bereits um 10.00 Uhr schließen !!!
(Das erste Wahllokal schließt sogar schon um 8.20 Uhr und zwar in Feldkirchen in Kärnten.
Sobald die Stimmen ausgezählt sind und die Ergebnisse vorliegen, werden die Daten an die Parteizentralen und das Innenministerium weitergeleitet. Kaum zu glauben: Die Bundeswahlbehörde im Innenministerium erlaubt die Weitergabe von Wahlergebnissen an Medien und wissenschatliche Einrichtungen noch vor dem Schließen der letzten Wahllokale um 17.00 Uhr !!!

Das begünstigt Wahlmanipulationen. Diese Art von möglichen Wahlmanipulationen - basierend auf bereits bekannten Wahlergebnissen in zahlreichen Sprengeln und Gemeinden - wären mit einem österreichweit einheitlichen Wahlschluß um 17.00 Uhr zu vermeiden. Bei unterschiedlichen Öffnungszeiten beginnen unweigerlich Daten zum Durchsickern (mittels Telefon, Email, Internet-Foren, Facebook, usw.) . Die regierende SPÖ-ÖVP-Koalition will diesen Zustand offenbar nicht ändern und nimmt Wahlmanipulationen sogar in Kauf. Von den anderen Parteien hat man dazu auch noch nichts gehört, auch nicht vom amtierenden Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer.

Viele Teilergebnisse gibt es also ab 11.00 Uhr.
Von den Medien dürfen Ergebnisse und Hochrechnung erst ab 17.00 verbreitet werden, von den Wahlbeisitzern der Parteien schon früher. Das Endergebnis der heurigen Präsidentschaftswahl wird am Wahlsonntag - 24. April 2016 -  für 19 Uhr erwartet. Nur die zwei bestplazierten Kandidaten kommen in die Stichwahl, die 4 anderen Kandidaten scheiden aus. Es gibt also unter den 6 Kandidaten doppelt so viele Verlierer (4), als Sieger (2).

Bei der österreichischen Bundespräsidentenwahl sind nur österreichische Staatsbürger wahlberechtigt .
(also keine EU-Bürger, keine "Freunde" in den USA, keine Asylanten u. Flüchtlinge.)
Die meisten Wahlberechtigten leben in NÖ, gefolgt von Wien und OÖ. Diese 3 Bundesländer machen die Hälfte aller Wahlberechtigten aus.
 

Letzte Meinungsumfragen vor dem 1. Wahlgang:

Van der Bellen 25%, Hofer 24%, Griss 22%Hundstorfer 15%, Khol 11%, Lugner 3%.
Qu.: 889 Befragte, von OGM-Umfrage für KURIER  am 15.4.-16.4.2016 )

Van der Bellen 26%, Hofer 24%, Griss 20%Hundstorfer 16%, Khol 11%, Lugner 3%.
Qu.: 400 Befragte, von Gallup-Umfrage für Tageszeitung Österreich am 11.4.-13.4.2016 )
 


Bisherige Ergebnisse von Präsidentenwahlen in Österreich:

Ergebnis der österreichischen Bundespräsidentschaftswahl 2010 am 25. April 2010
Wahlberechtigte: 6.355.800   Wahlbeteiligung 53,57 %
abgegebene Stimmen: 3.404.646   ungültige Stimmen: 242.682   gültige Stimmen: 3.161.964
Dr. Heinz Fischer: 2.508.373 Stimmen oder 79,33 % der gültigen Stimmen
Dr. Rudolf Gehring  171.668  Stimmen oder 5,43 % der gültigen Stimmen
Barbara Rosenkranz 481.923 Stimmen oder 15,24 % der gültigen Stimmen
Resümee: Heinz Fischer erreichte 39% der Stimmen aller Wahlbereichtigten. Das ist keine überragende Legitimation durch das österreichische Volk, allerdings eine Spur mehr als bei seinem Erstantitt im Jahr 2004 mit 36% der Wahlberechtigten.

Ergebnis der Bundespräsidentenwahl am 25. April 2004
Wahlberechtigte: 6.030.982    Wahlbeteiligung 71,6 %
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4,136.016
Dr. Benita Ferrero-Waldner: 1,969.326 Stimmen  47,61 %
Dr. Heinz Fischer: 2.166.690 Stimmen 52,39 %

Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 1998 am 19. April 1998
Wahlberechtigte: 5.848.584    Wahlbeteiligung 74,4 %
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.169.319
Mag. Gertraud Knoll:  566.551 Stimmen  13,6%
Dr. Heide Schmidt:     464.625 Stimmen  11,2%
Dr. Thomas Klestil: 2.644.034 Stimmen  63,4%
Ing. Richard Lugner: 413.066 Stimmen     9,9%
Karl Nowak:               81.043 Stimmen     1,9%

Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 1992 am 26. April 1992:
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.645.177
Dr. Rudolf Streicher 1.888.599 Stimmen 40,7%
Dr. Thomas Klestil: 1.728.234 Stimmen  37,2%
Dr. Heide Schmidt:  761.390 Stimmen  16,4%
Robert Jungk:  266.954 Stimmen 5,7%
   Zweiter Wahlgang am 24. Mai 1992:
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.443.386
Dr. Rudolf Streicher  1.915.380 Stimmen  43,1%
Dr. Thomas Klestil    2.528.006 Stimmen 56,9%

Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 1986, Erster Wahlgang: 4. Mai 1986
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.719.980
Dr. Kurt Steyrer      2.061.104 Stimmen   43,7%
Dr. Kurt Waldheim   2.343.463 Stimmen  49,6%
Dr. Otto Scrinzi            55.724 Stimmen  1,2%
Freda Blau-Meissner 259.689 Stimmen 5,5%
   Zweiter Wahlgang am 8. Juni 1986
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.571.810
Dr. Kurt Steyrer      2.107.023 Stimmen  46,1%
Dr. Kurt Waldheim 2.464.787 Stimmen  53,9%
 


Bundespräsidentschaftswahl 2016 - Ergebnisse