Bundespräsidentenwahl 2016 . Briefwahl . Ergebnisse . Wahlrecht . Wahlanfechtung
Vergleich der Kandidaten der Stichwahl:  Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen

Bundespräsidentenwahl 4.12.2016 in Österreich
 

Briefwahlergebnis vom 6.12.2016: (IST-Zahlen)
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  196.454  32,4%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   409.648  67,6% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.

Wahlergebnis der Wahllokal-Wähler vom 4.12.2016 (Auszählungsgrad 100%)
Wahlbeteiligung: 65%
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  1.928.530  48,3%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   2.062.920  51,7% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.

=> Ergebnisse der Bundespräsidentenwahl
 

Alexander Van der Bellen,
Portrait des neuen österreichischen Bundespräsidenten:

* Seine Eltern flohen im Februar 1941 vor den Sowjets nach NAZI-Deutschland. ("Heim ins Reich").
* Geburt: Alexander Van der Bellen kam am 18. Jänner 1944 in Wien - damals Teil des Deutschen Reiches - zu Welt.
* Seine erste Staatsbürgerschaft war vermutlich die des Deutschen Reiches. Seit wann Alexander Van der Bellen die österreichische Staatsbürgerschaft hatte,  konnte oder wollte die gesamte österreichische Medienlandschaft in 11 Monaten Wahlkampf nicht herausbekommen und veröffentlichen.
* Bundesheer: Alexander Van der Bellen ist eine Drückeberger. Er hat - trotz Tauglichkeit bei der zweiten Musterung - keinen Grundwehrdienst abgeleistet. Er hat keinerlei militärische Ausbildung, wird aber als Bundespräsident gleichzeitig Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres.
* Mitglied der Freimaurer: Van der Bellen war oder ist noch immer bei diesem Geheimbund. Von wann bis wann er bei den Freimaurern Logenbruder war, wollte er bis dato nicht sagen.
* Ehe: Alexander Van der Bellen ist mehrjähriger Ehebrecher. Erst ganz kurz vor Beginn des Präsidenten-Wahlkampfes ließ er sich von seiner ersten Ehefrau scheiden und heiratete seine Affäre.
* Gab auf seinem Wahlvorschlag einen falschen Beruf - nämlich "Universitätsprofessor" - an, obwohl er schon seit 7 Jahren in Pension war.
* Im Jahr 2000 war Van der Bellen für die EU-Sanktionen GEGEN Österreich !!!
* Er ist für mehr EU und mehr Flüchtlinge in Österreich.
* Glaubt nicht an Gott und nicht ans Christkind.
* Ist für Abtreibungen (Tötungen) von ungeborenen Kindern. Fristenregelung ohne "Wenn und Aber";

PS: Womit warb Van der Bellen in seinem Wahlkampf? Mit dem "Ansehen in der Welt". 



Wichtige Wahlinformationen zum Wahlablauf:

1. Wer darf wählen? 6.399.572 Österreicher und Österreicherinnen dürfen am 4. Dezember 2016 oder schon davor wählen.
Davon sind 3.309.645 Frauen (inklusive Mädchen) und 3.089.927 Männer (inklusive Buben).
Durch einen Gesetzestrick der Parteien SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS dürfen auch in der Zwischenzeit 16-Jahre alt gewordene Kinder den neuen österr. Präsidenten wählen.
Weiters ist die Zahl der Auslandsösterreicher um 13.709 auf 56.539 (+32%) gestiegen. (Anm.: Seltsam. Wie funktioniert die wundersame Vermehrung der Auslandsösterreicher um 32% in einem halben Jahr?).
In Summe gibt es um 17.065 mehr Wahlberechtigte, als bei den ersten beiden BPräs-Wahlgängen im heurigen Jahr. Da das Wahlergebnis sehr knapp werden kann, könnte es sein, daß diese 17.065 nachträglich zu Wahlberechtigten gemachten 16-jährigen Kinder und die neuen wahlberechtigten Auslandsösterreicher die Wahl entscheiden.

2. Der gesetzliche Wahltag für die Wahlwiederholung im Wahllokal ist nun der Sonntag, 4. Dezember 2016.
Genau genommen ist das aber nur der letzte Wahltag. In Wirklichkeit gibt es durch die Briefwahl ca 30 Wahltage. Der erste Wahltag ist jener Wahltag, wo Briefwähler die Briefwahlkarte ausgehändigt oder zugestellt bekommen. Das ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Meist Anfang November 2016.

3. Gilt die Briefwahl diesmal? Das kann man noch nicht sagen. Das hängt davon ab,
wieviele Briefwahlkarten mit falscher Reisepassnummer beantragt wurden,
wieviele Wahlkarten an falsche Personen zugestellt wurden und überhaupt irgendwo ankommen,
wieviele Wahlkarten am Postweg-Retourweg verloren gehen,
wieviele schadhafte Briefwahlkuverts bei der Behörde einlangen,
ob die Bezirkswahlbehörde wieder vorzeitig die Kuverts auf Unversehrtheit prüfen,
wieviele schadhafte Briefwahlkuverts vorzeitig als nichtig gewertet werden,
ob bereits nichtige Briefwahlkarten durch Umtausch in gültige Briefwahlstimmen verwandelt werden,
wieviele rechtswidrige "Duplikate" von Wahlkarten durch Behörden ausgestellt werden,
ob es eine (gültige?, echte?) Unterschrift auf der Briefwahlkarte gibt,
ob die Briefwahl diesmal einer Wahlanfechtung standhält.
     Die Briefwahl ist sozusagen zu einer Brieflotterie geworden. Mittels Briefwahlkarten ("Brieflose"?) kann man zwischen Anfang November und 4. Dezember 2016 wählen, soferne der Brief bis 4. Dez. 17:00 Uhr bei einer Wahlbehörde oder im Wahllokal einlangt.

4. Wer oder was wird gewählt? Das Staatsoberhaupt der Republik Österreich und der Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres.
(Anm.: Van der Bellen war allerdings gar nie beim Bundesheer, sondern hat sich als Universitätsprofessor um die Wehrpflicht herumgedrückt. D.h. Van der Bellen hat somit gar keine Qualifikation und Voraus- setzungen für die Bewerbung zum Oberbefehlshaber des Bundesheeres. Er kandidiert aber trotzdem.)

5. Wer steht am Stimmzettel? Der Stimmzettel bleibt auch bei der verschobenen Wahlwiederholung gleich.
Am amtlichen Stimmzettel stehen schon vorgedruckt Ing. Norbert Hofer (45 Jahre) und
Dr. Alexander Van der Bellen (72 Jahre).
 

6. Falsche Berufsangaben der Kandidaten Hofer und Van der Bellen am eingereichten Wahlvorschlag:
Norbert Hofer gab als Beruf an "Flugzeugtechniker" zu sein.
                    Tatsächlicher Beruf: "Nationalratsabgeordneter".
Alexander Van der Bellen gab als Beruf an "Universitätsprofessor" zu sein:
                                        Tatsächlicher Beruf: "Pensionist" (seit 8 Jahren).
(Der bald 73-jährige Van der Bellen ist sogar Doppelpensionist und kassiert in Summe ca 8000 Euro an monatlicher Pension.)
Egal wer gewinnt, Österreich bekommt somit einen Schummelpräsidenten.
    Anm.: Eigentlich hätte die Bundeswahlbehörde die Wahlanträge mit falschen Angaben ausscheiden müssen. Dann wären Hofer und Van der Bellen gar nicht auf den Stimmzetteln der Bundespräsidentenwahl 2016 gestanden. Die Bundeswahlbehörde hat aber beide Augen zugedrückt und so die Kandidatur von Hofer und Van der Bellen ermöglicht.

7. Wer darf wählen? Nur lebende und tote Österreicher (keine EU-Bürger und sonstigen Ausländer).
Jeder, der bei der ersten Stichwahl am 22.5.2016 wählen durfte, darf dies nun wieder.
Am Wahltag bereits tote Menschen können nur dann gültig wählen, wenn sie noch vor dem Wahltag - zu Lebzeiten - mittels Briefwahl gewählt haben. Diese Stimmen bleiben gültig, auch wenn der Wähler bzw die Wählerin noch vor dem (letzten) Wahltag verstirbt.
Aufgrund eines Wahlrechtsänderungsgesetzes zwischen der ersten und zweiten Stichwahl haben SPÖ-ÖVP-Grüne-NEOS auch noch die inzwischen 16 Jahre alt gewordenen Kinder für wahlberechtigt für die 2. Stichwahl der Bundespräsidentenwahl 2016 erklärt. Damit dieser Trick 1 - der Van der Bellen helfen soll - nicht durch den Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden kann, wurde dafür ein Verfassungsgesetz gemacht (= Trick 2).

8. Wer ist ein moralisches Vorbild? Van der Bellen als Ehebrecher sicher nicht. Er hat doch glatt seine erste Ehefrau mit der Geschäftsführerin des Grünen-Parlamentsklubs längere Zeit betrogen, ehe er sich scheiden ließ, umsattelte und schnell vor Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur die um 20 Jahre jüngere Nebenbuhlerin heiratete. Die möglicherweise zukünftige "First Lady" Österreichs, Doris Schmidauer, wußte klarerweise während der Affäre (wienerisch:  "Pantscherl"), daß Van der Bellen noch mit seiner Ehefrau verheiratet war. Naja, sehr schlamperte Verhältnisse bei Van der Bellen.
   Hofer ist ebenfalls schon geschieden und wiederverheiratet. Wie bei ihm der Übergang von der Erst-Ehefrau auf die Zweit-Ehefrau verlief ist medial nicht bekannt.

9. Kann die Wahl manipuliert werden?    JA.
Wahlmanipulationen sind in Österreich sehr leicht möglich. Am leichtesten geht Wahlmanipulation bzw Wahlbetrug mittels Briefwahl, in den Alters- und Pflegeheimen und bei besachwalteten Personen. Die Probleme sind dem Nationalrat, dem Innenministerium und dem Verfassungsgerichtshof seit mindestens 10 Jahren bekannt. Die Mehrheit von SPÖ-ÖVP hat im Parlament (= Gesetzgebung) aber bisher die seit vielen Jahren bekannten Möglichkeiten der Wahlmanipulation nicht abschaffen wollen. Eine Verbesserung gibt es also erst bei Aufhebungen von Wahlen durch den Verfassungsgerichtshof.
     Aktuell werden sogar über Facebook Stimmen zum An- und Verkauf angeboten. Der Stimmenkauf bzw Stimmenverkauf ist verboten, mittels Briefwahl aber einfach möglich. Man braucht nur seine Briefwahlkarte weitergeben, ohne das irgendeine Wahlbehörde das bemerken würde. Die eidesstattliche Erklärung auf der Wahlkarte kann entweder vom Verkäufer bereits vorunterschrieben (= 100% gültig) sein oder der Käufer macht irgendein Krixi-Kraxi als Unterschrift. (Das wäre keine Unterschriftenfälschung, da bei einer Fantasieunterschrift ja nicht eine andere Unterschrift nachgemacht wird). Die Unterschriften auf Wahlkarten wurden bis jetzt nicht auf Echtheit überprüft und das wird sich in Zukunft auch nicht ändern. Die Wahlbehörden wissen nämlich nicht, wie sie Unterschriften auf Echtheit prüfen sollen. Und selbst wenn sie es wüßten, dann wäre eine solche Unterschriftenüberprüfung bei 800.000 Wahlkarten schlicht und ergreifen schwer durchführbar. Da würde die Stimmenauszählung mehrere Wochen dauern.
    Einmal mehr zeigt sich, daß die Briefwahl für Wahlbetrug bestens geeignet ist.
Aber immerhin geht das Innenministerium nun gegen das öffentliche Bekanntmachen von Stimmenverkauf mit Anzeigen vor. (siehe => KURIER-Artikel vom 17.11.2016). Statt das Problem des Stimmenverkaufs bei der Wurzel zu packen, versucht man nur die gröbsten Auswüchse zu unterbinden. Damit soll vermutlich der Schein einer sauberen Wahl gewahrt werden. Österreich ist eben eine Operetten-Republik. (Keinesfalls ist Österreich eine "Bananenrepublik", da in Österreich keine Bananen wachsen, sondern Äpfel, Birnen, Zwetschken und Weintrauben.)

10. Die Hotline des Innenministeriums für Fragen zur Bundespräsidentenwahl 2016 ist am Wochenende erreichbar, und zwar am Samstag, 3. Dezember, von 7.30 - 17.00 Uhr, und am Sonntag, 4. Dez. von 8 - 17 Uhr.
Hotline: Inland (gebührenfrei) Telefon: 0800 202220
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Wird der Wahlgang am 4. Dezember 2016 angefochten werden?

Derzeit gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Präsidentschaftswahl in Österreich neuerlich angefochten wird.
     Grund ist die Briefwahl. Wie die "Neue Züricher Zeitung" am 7.11.2016 aufgedeckt hat, ist es möglich, daß Briefwahlkarten in Vorarlberg lediglich mit einer falschen Reisepassnummer beantragt und an x-beliebige Firmenadresse - wo man am Schluß nicht weiß, welche Person die Wahlkarte übernommen hat - zugestellt wird. Ob die Passnummer auch zum entsprechenden Namen des Antragstellers passt, wird "nur stichprobenartig" geprüft. Laut Vorarlbergs Wahlleiter Längle gibt es für die Behörden keine gesetzliche Pflicht, die Reisepassnummer auf den Wahlkartenanträgen zu überprüfen.
     Jede Gemeinde hat andere Antragsformulare und Abwicklungsarten für die Abwicklung der Briefwahl. Deshalb weiß man gar nicht, bei wievielen Gemeinden es ein akutes Probleme in Bezug auf Wahlmanipulationen der kommenden Bundespräsidentenwahl gibt.
     Während die NZZ die Systemlücken bei Briefwahlanträgen in Vorarlberg aufdeckte, haben die Salzburger Nachrichten dieselben Systemlücken in anderen Bundesländern (NÖ, OÖ, Salzburg) entdeckt, nachgewiesen und in einem Artikel vom 7.11.2016 veröffentlicht.
     Diese bekannten Systemlücken reichen schon aus, daß der Verlierer die Wahl anfechten kann. Der Verfassungsgerichtshof müßte vermutlich die Wahlentscheidung der Wähler - aufgrund möglicher oder sogar tatsächlicher Wahlmanipulationen - neuerlich für ungültig erklären. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man die Wahl am 4. Dezember nicht besser gleich absagen sollte und zunächst einmal alle Systemlücken bei der Briefwahl schließen sollte. Sonst fühlen sich viele Wähler gefrozzelt, wenn sie an einer Wahl teilnehmen, wo die Aufhebung mehr oder weniger vorprogrammiert ist.
     Diese ganze Problematik geht auf eine Gesetzgebung von SPÖ-ÖVP zurück und auch auf die ehemalige Innenministerin Johanna Mickl-Leitner (ÖVP). Sie war von April 2011 bis April 2016 die für Wahlen zuständige Innenministerin in Österreich. Sie hat es offenbar nicht zustande gebracht, in allen Gemeinden eine gesetzeskonforme, manipulationssichere Abwicklung für Briefwahlanträge sicherzustellen. Der nächste Wahlskandal ist also im Laufen. Das Innenministerium - unter dem neuen Innenminister Wolfgang Sobotka - bittet Mißbrauchsfälle dem Innenministerium zu melden. Es werde jedem Hinweis nachgegangen, so das BMI auf Twitter.
      Die Stadt Linz ließ inzwischen die Versendung der Wahlkarten stoppen. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger schlägt vor, daß "in Zukunft die Wähler persönlich bei der Behörde eine Wahlkarte beantragen müssen. „Das ist die einzige Möglichkeit, Missbrauch ziemlich auszuschließen“, wenn auch die Gefahr bestehe, dass so die Wahlbeteiligung sinke, so Luger" auf orf.at am 8.11.2016.
     "In Salzburg seien von den 1100 eingegangenen Bestellungen 20 mit falschen Passnummern angekommen." laut Der Standard vom 8.11.2016.

     Wie ORF.at am 9.11.2016 berichtete, gibt es auf der Webseite www.wahlkartenantrag.at ein Datenleck.
"Suchfunktion inzwischen offline. Betroffen sind vor allem kleinere Gemeinden, die mit der Firma kooperieren. Größere Gemeinden wie Wien, Linz oder Graz verwenden für die Wahlkartenanträge eigene Systeme, hier leitet Wahlkartenantrag.at lediglich weiter. Diese Gemeinden und die dort Wahlberechtigten sind von dem Datenleck nicht betroffen. Das für Wahlen zuständige Innenministerium sprach gegenüber APA von keinem primär wahlrechtlichen, sondern datenschutzrechtlichen Problem. Das Ministerium betonte, keinen Vertrag mit dem privaten Dienstleister hinter Wahlkartenantrag.at zu haben. Das sei Sache der Gemeinden.  ..."
Wer ist der Betreiber von der Webseite www.wahlkartenantrag.at ?
   Laut deren Impressum ist das die  "Comm-Unity EDV GmbH" mit Sitz in Prof.-Rudolf-Zilli-Straße 4, 8502 Lannach, Tel.: +43 3136/800-0. Laut Artikel Der Standard vom 9.11.2016 ist an dieser Firma die ehemalige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Irene Szep mit einem Anteil von 2,4% beteiligt.

ad Wahlverschiebung:
Der neue Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP, gelernter Musiklehrer) sah sich außer Stande, daß die Wahlwiederholung am gesetzlich festgelegten Wahltag 2. Oktober 2016 stattfand. Der Grund sind einige defekte Wahlkartenkuverts. Wieviele das sind, wird geheim gehalten. Der Innenminister (Teil der exekutiven Gewalt) wollte, daß das Parlament (legislative Gewalt) seinen Wunsch auf Wahlverschiebung der Wahlwiederholung erfüllt und im Blitztempo eine Gesetzesänderung durchführt. Das ist inzwischen auch geschehen. Alle vor dem 2.10.2016  abgegebenen Briefwahlstimmen im Zuge der Wahlwiederholung der Stichwahl sind ungültig.
   Als neuer Wahltag ist der 2. Adventsonntag, also der 4. Dezember 2016 gesetzlich fixiert worden.
Das Endergebnis der Wahl wird am 5. Dezember 2016 (Krampus-Tag) bekannt gegeben werden.
Weiters wollen SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS das Wahlergebnis dadurch verfälschen, indem man den Stichtag nach hinten verlegt und dadurch mehr 16-jährige Kinder mitwählen können, die bisher noch nicht wahlberechtigt waren. Das würde laut Meinungsumfragen die Chancen des grünen Kandidaten Van der Bellen erhöhen, die Wahl zu gewinnen. Die FPÖ stimmte - wenig überraschend - dagegen, blieb aber in der Minderheit.
Eine Wahlverschiebung der Wahlwiederholung wegen defekter Wahlkarten ist gesetzwidrig.
Laut Bundespräsidentenwahlgesetz §8 Abs. 4 ist eine Wahlverschiebung nur beim Tod eines Kandidaten vorgesehen. Dieser Fall liegt aber nicht vor. Also haben die Parlamentsparteien als Lösung im Expresstempo ein neues Gesetz beschlossen, bei dem auch gleich der Stichtag geändert wurde!  Die Gesetzesänderung des Bundespräsidentenwahlgesetzes während des laufenden Wahlvorganges ist vermutlich aber rechtswidrig. Dieses neue Gesetz kann am Ende der Wahl aufgrund einer Wahlanfechtung bekämpft werden.


1.6.2016: Die Bundeswahlbehörde beschließt ein neues Ergebnis für 2. Runde:
Das amtliche Endergebnis lautet:
 
    Kandidat   Stimmen      % 
1.  Norbert Hofer (FPÖ)  2.220.654  49,7%
2.  Alexander Van der Bellen (Grüne)   2.251.517  50,3% 
Reihenfolge gemäß Stimmzettel.

ACHTUNG: Probleme mit der Briefwahl und deren Ergebnisse:
In Summe wurden 885.437 Wahlkarten ausgegeben.
* davon im Ergebnis nicht berücksichtigten Wahlkarten (Briefwahlstimmen): 46.800 Stimmen
        Bei 37.065 Wahlkarten fehlte die Unterschrift am Wahlkartenkuvert.
        Bei 3.423 Wahlkarten fehlte das Wahlkuvert im Wahlkartenkuvert
       1.082 Wahlberechtigte verwendeten ein falsches Kuvert und wurden daher im Ergebnis nicht berücksichtigt.
       2.998 Wahlkarten kamen zu früh bei der Bundeswahlbehörde an.
            65 Wahlkarten kamen zu spät bei der Bundeswahlbehörde an.
* Von den mitgezählten Wahlkarten wurden dann zu guter Letzt noch 19.629 Stimmen als ungültig erklärt.
* Bei wievielen Briefwahlstimmen geschummelt wurde, wieviele Wahlkarten per Stimmenkauf einen anderen Besitzer fanden, wieviele Briefwahlstimmen vom Familienoberhaupt eingesammelt und selbst ausgefüllt wurden, bleibt im Dunkeln. Die Stimmabgabe in Moscheen und in islamischen Vereinen in Wien wäre auch einmal eine Recherche wert. Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls. Zu beweisen ist das so gut wie nie, denn wer gibt schon zu, daß er oder sie einen Wahlbetrug begangen hat.
   Dem Verfassungsgerichtshof veranlaßte das bisher nicht, die Briefwahl als verfassungswidrig bzw rechtswidrig generell auzuheben. Punktuell gab es aber bei anderen Wahlen in einzelnen Gemeinden schon Wahlwiederholungen .
Mehr => Ergebnisse der BPW16



Die Ergebnisse der Wahl in der 1. Runde vom 24.4.2016:

Endergebnis inkl Briefwahlstimmen (Quelle Innenministerium)
  Kandidat   Stimmen     %
Platz 1: Norbert Hofer  1.499.971   35,1%
Platz 2: Alexander Van der Bellen      913.218   21,3%
-------------------------------------
Platz 3: Irmgard Griss     810.641  18,9%
Platz 4: Rudolf Hundstorfer     482.790  11,3%
Platz 5: Andreas Khol     475.767  11,1%
Platz 6: Richard Lugner       96.783    2,3%
Wahlberechtigte  6.382.507   Wahlbeteiligung 68,5 %

Hofer und Van der Bellen haben es in die Stichwahl am 22. Mai 2016 geschafft.
Die anderen vier Kandidaten schieden heute aus.
Mehr Infos => Ergebnisse der Wahl


Was soll der österreichische Bundespräsident überhaupt sein bzw "darstellen"?

    Die einen meinen ein "Staatsnotar", der die Gesetz der Republik Österreich auf das verfassungsmäßige Zustandekommen überprüft. Das ist tatsächlich eine bedeutende Aufgabe des österr. Bundespräsidenten. Dafür sind klarerweise Juristen am besten geeignet. Der Nachteil von Juristen ist wiederum, daß sie vom Alltagsleben oft weit entfernt sind und auch nicht unbedingt mit Hausverstand agieren, sondern nur nach Paragrafen. Wie auch immer, bei dieser Wahl tritt voraussichtlich sowieso kein einziger Notar an.

   Dann gibt es die Strategen, die sich im Präsidenten ein "Gegengewicht zur herrschenden SPÖ-ÖVP-Bundesregierung" wünschen. Dort wo die Bundesregierung geltendes Recht bricht, hat der Bundespräsident einige Möglichkeiten, dagegen vorzugehen (z.B. durch Notverordnungen oder durch Absetzung der gesamten Regierung). Insoferne kann der Bundespräsident sogar ein starkes Gegengewicht zur Bundesregierung werden.

   Andere Bürger wünschen sich einen "Ersatzkaiser", der eine dementsprechende Rolle in der kaiserlichen Hofburg in Wien - dem jetzigen Ort der Präsidentschaftskanzlei - wahrnimmt. Das Kaiserpaar Franzl und Sissi ist eben noch tief in den Köpfen vieler älterer Österreicher verankert: Österreich machte zu Zeiten der Doppelmonarchie Weltpolitik. Da gab es  halt noch die schöne heile Welt , die viele Leute  gerne zurück hätten. Das das Kaiserreich Österreich mit einem Weltkreig zu Ende ging, haben viele Leute schon wieder verdängt. Tatsächlich ist Österreich schon seit 100 Jahren in der parlamentarischen Demokratie angekommen. Es regiert nicht der Kaiser, sondern das Parlament (= Gesetzgebung) . Die österreichische Bundesregierung - eigentlich Staatsverwaltung - und der Bundespräsident führen dann die Gesetze mit ihren Beamtenapparaten aus.

     Wieder andere Leute leben in der heutigen modernen Zeit und wünschen sich eher einen "obersten Alleinunterhalter". Das erklärt zum Beispiel das gute Abschneiden von Ing. Richard Lugner bei der Präsidentenwahl im Jahr 1998. Tatsächlich inszenieren die meisten Parteien in der Wahlphase für ihre Kandidaten, die Journalisten und Wähler ein schönes Schauspiel, um bei ihren möglichen Wähler gut anzukommen. Es kommt halt doch nicht nur auf die beste Qualifikation des Kandidaten an, sondern um eine perfekt Präsentation und Show. Das Fernseh- und Internetzeitalter begünstigt diesen Trend.

          Der Bundespräsident als "oberste moralische Instanz" Österreichs verkörperte wohl am besten Dr. Rudolf Kirchschläger. Seit Dr. Kurt Waldheim, Dr. Thomas Klestil und Dr. Heinz Fischer ist diese moralische Funktion aber in der Gegenwart nicht mehr vorhanden und das erwartet sich das Volk auch kaum mehr wer. Seit Erzbischof Hermann Groer hat selbst die katholische Kirche Österreichs ein Problem damit, sich als oberste moralische Instanz in diesem Land zu positionieren.

    Aufgrund der vielen aktuellen Krisen und Probleme bräuchte Österreich wahrscheinlich einen "Top-Manager" der Republik, der all die akuten Probleme löst, insbesondere die Probleme, wo die Bundesregierung und die Mehrheit des Parlaments derzeit kläglich scheitern (z.B. Zuwanderung, Asylanten, Kriminalität, Arbeitslosigkeit). Noch besser wäre es, das Volk könnte von sich aus Volksabstimmung einleiten und so Entscheidungen herbeiführen, die dann die Bundesregierung umzusetzen hat.

     Eines steht aber schon vor der Präsidentenwahl fest. Einen Wunderwuzzi als österreichischen Bundespräsident wird es vermutlich auch nach der heurigen Wahl 2016 nicht geben, insbesondere auch deshalb, weil die - laut Meinungsumfragen - aussichtsreichen Kandidaten schon das Pensionistenalter erreicht haben.
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Welche Voraussetzungen sollte ein BP-Kandidat erfüllen?

• rein formal genügt es, daß der Kandidat österreichischer Staatsbürger und älter als 35 Jahre ist
• es sollte ihm/ihr ein echtes Anliegen sein, die Interessen des österreichischen Volks zu vertreten
• als Oberbefehlshaber des Bundesheeres sollte er oder sie zumindest einen Grundwehrdienst beim Bundesheer abgeleistet haben. Sonst wird der Bundespräsident als Oberbefehlshaber weder gute Befehle geben können, noch einen geeigneten Verteidigungsminister auswählen und angeloben können.
• es braucht einen geviften Taktiker. Die Tagespolitik wird diesmal entscheidend sein.
• er braucht Stärke, Mut,  Erfahrung, Zuverläßigkeit, Glaubwürdigkeit
• soll die politischen Spielregeln kennen
• eine gute physische und psychische Stärke ist von Vorteil
• je mehr die Parteien an Autorität verlieren, desto wichtiger wird die Autorität des Bundespräsidenten werden. Im Idealfall hat er auch eine Vorbildfunktion für das österreichische Volk.
• überparteilich zu sein ist ein Vorteil
• "Nicht-Politiker" und "Anti-Politiker" zu sein könnten diesmal ein Vorteil sein.
• keiner der bisher bekannten Kandidaten bringt die optimale Job-Voraussetzung mit

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Weitere Informationen:

ab 8.7.2016 übernahmen die drei Nationalratspräsidenten die Aufgaben des Bundespräsidenten:
Da noch kein Nachfolger rechtsgültig gewählt wurde, haben die drei Nationalratspräsidenten Doris Bures (SPÖ), Karlheinz Kopf (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) die Aufgaben des Bundespräsidenten vorübergehend übernommen. Auf Staatsbesuche und repräsentative Auftritte wollen sie aber verzichten.

8.7.2016: Letzter Amtstag von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
Am 8. Juli 2016 trat der bisherige Bundespräsident Dr. Heinz Fischer (SPÖ) ab und ging in Pension.

2.7.2016: Leiter der Bundeswahlbehörde und Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP)
Im Ö1-Mittagsjournal sagte Sobotka:
"Daß was der Verfassungsgerichtshof moniert hat, Wahlergebnisse vorzeitig an die Öffentlichkeit zu spielen, ist eine Praxis, die lange vor meiner Zeit - seit den 90-ziger Jahren - gebräuchlich war.  ... Es wird bei dem nächsten Wahlgang kein Ergebnis geben, bevor nicht alle Stimmen inklusive der Briefwahlstimmen ausgezählt sind  ... Meine Behörde ist das Innenministerium. Die ist Teil der Wahlbehörde. Ich bin Vorsitzender der Wahlbehörde, nominell. Es war seit 40 Jahren kein Minister offiziell anwesend, weil man das nie als eine Usance gesehen hat. Ich werde mich entsprechend mit den Usancen auseinandersetzen und ab sofort dabei sein. Mir hat man - ich war relativ 3 Tage im Amt - gesagt, ein Innenminister ist bei den Sitzungen der Wahlbehörde nicht dabei. Das ist eigentlich ein Mißtrauen gegen die Wahlbehörde. Das ist nicht notwendig. Daher hat er sich gefälligst zurückzunehmen."
=> Wahlanfechtung Bundespräsidentenwahl 2016

Die Amtsperiode des Bundespräsidenten ist 6 Jahre,
    außer der amtierende Bundespräsident stirbt, tritt zurück oder wird abgewählt.
=> Kandidaten der Bundespräsidentenwahl 2016

=> Politikergehälter in Österreich ab 1.1.2016: Der Bundespräsident kassiert offiziell 24.322 Euro monatlich x 14 an Steuerzahlergeld.
=> Staatsfeiertag am 1. Mai (zu Ehren der österreichischen Bundesverfassung )
=> Österreichische Bundeshymne

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Medienberichte:

„Sie lügen!“ – „Nein, Sie lügen!“
Das Fernsehduell vor der Präsidentenwahl in Österreich beginnt mit einer wilden verbalen Keilerei.
=> FAZ vom 2.12.2016

Frankreichs Staatspräsident François Hollande verzichtet auf neuerliche Kandidatur.
Er verzichtet, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren: "Ich habe beschlossen, nicht Kandidat zu sein"
mehrere Medien. 1.12.2016

Zu spät: Wie Auslandsösterreicher um ihr Wahlrecht umfallen:
Auslandsösterreicher, die ihre Wahlkarten nicht rechtzeitig erhalten, fallen um ihr Wahlrecht um. Das Gesetz schließt eine frühere Zusendung aus. Der Postweg sei grundsätzlich ein Risiko, auch in Österreich. Dieses gehe jeder ein, der per Brief wählt.
=> Wiener Zeitung vom 1.12.2016

Infos => Medienberichte zur Bundespräsidentenwahl 2016 .

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Austrian presidential elections at 4. Dec. 2016 / #bpw2016 / presidente Austria
Who will make Austria great again?


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