Bundespräsidentschaftswahl 2016 . Unterstützungserklärungen. Briefwahl. Ergebnisse. Wahlrecht
Awadalla. Griss. Hofer. Hundstorfer. Khol. Lugner. Marschall. Pointner. Van der Bellen. Wabl. Sonstige

Kandidaten zur Bundespräsidentschaftswahl 2016
 

Wer am amtlichen Stimmzettel der 1. Runde am 24.4.2016 stand:

Die Kandidaten gereiht nach Alter:
 
Kandidat / - in  Alter /
 Jahre 
 Partei- 
 mitgliedschaft
 Wehrdienst oder
 Zivildienst abgeleistet
  Ehe    Beruf   monatliches
 Einkommen 
 brutto
 Hofer
    Norbert, Ing.
  45 J.  FPÖ        ja  2. Ehe   Abgeordneter            mehr als
    14.500 Euro
 Hundstorfer
    Rudolf
  64 J.  SPÖ        ja, es war aber 
       eine unnötige Zeit
 3. Ehe   Angestellter 
 bei seinem 
 Wahlverein 
    13.090 Euro
 Griss
    Irmgard, Dr.
  69 J.  parteilos, NEOS 
 unterstützt 
      nein, da Frau  1. Ehe  Pensionistin       9.008 Euro 
 Van der Bellen
    Alexander, Dr .
  72 J.  GRÜNE       nein  2. Ehe  Pensionist       7.958 Euro
 Khol
    Andreas, Dr.
  74 J.  ÖVP       nein, untauglich  1. Ehe  Pensionist    10.029 Euro
 Lugner
    Richard., Ing.
  83 J.  parteilos       nein
     "weißer" Jahrgang
 5. Ehe  Pensionist       3.200 Euro

* Van der Bellen, Griss, Khol, Lugner kandidieren als Oberbefehlshaber des Bundesheeres, obwohl sie nicht einmal beim Bundesheer waren und vermutlich noch nicht einmal ein Gewehr in der Hand gehabt haben. (Das ist so wie wenn man sich als Küchenchef bewirbt und noch nie eine Suppe gekocht hat bzw. noch nicht einmal einen Löffel in der Hand gehabt hat). Egal, in Österreich ist so etwas möglich.

* Nicht am amtlichen Stimmzettel stehen wird der EU-Gegner Mag. Robert  Marschall, obwohl er seinen Wahlvorschlag rechtzeitig eingebracht hat. Das hat die - überwiegend parteipolitisch besetzte - Bundeswahlbehörde am 23. März 2016 so entschieden.

* Richard Lugner - der Unterstützungserklärungen gekauft hat - wird hingegen schon am Stimmzettel stehen, da das Verfahren wegen Bestechung noch anhängig ist. Das Innenministerium hat gegen Richard Lugner eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht und das Verfahren gegen Lugner damit ins Rollen gebracht (=> nachrichten.at vom 7. März 2016)

* Marschall hat bereits eine Wahlanfechtung der Bundespräsidentenwahl 2016 angekündigt. Diese kann aber erst nach Veröffentlichung des Amtlichen Endergebnisses - also vermutlich erst im Juni 2016 - beim Verfassungsgerichtshof eingebracht werden.

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Wer einen Wahlvorschlag eingereicht hat:

Folgende Kandidaten haben bereits einen Wahlvorschlag bei der zuständigen Behörde eingereicht:
Einreichung   Kandidat
    8.3.2016   Dr. Irmgard Griss
  17.3.2016  Ing. Norbert Hofer (FPÖ) 
  17.3.2016  Mag. Robert Marschall (EU-Austrittspartei)
  18.3.2016         Rudolf Hundstorfer (SPÖ)
  18.3.2016  Dr. Alexander Van der Bellen (Nichtgrün) 
  18.3.2016  Dr. Andreas Khol (ÖVP)
  18.3.2016  Ing. Richard Lugner

Wer am amtlichen Stimmzettel stehen wird entscheidet die Bundeswahlbehörde. Dort sitzen die Parteienvertreter von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen, Team Stronach, NEOS + 2 Richter drinnen und als Leiterin die Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP.
Die Bundeswahlbehörde tagt im Geheimen (also unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Nicht einmal die Kandidaten dürfen Zuhörer entsenden.).
Am 24.4.2016 wird der amtliche Stimmzettel veröffentlicht.



Wer bei der Bundespräsidentenwahl 2016 kandidieren wollte:

Kandidatenanwärter für den Stimmzettel waren in altersmäßiger Reihenfolge:
Kandidat / - in  Alter /
 Jahre
 Partei- 
 mitgliedschaft
 Wehrdienst oder
 Zivildienst abgeleistet
  Ehe    Beruf   monatliches
 Einkommen 
 brutto *)
 Hofer
    Norbert, Ing.
  45 J.  FPÖ       ja  2. Ehe   Abgeordneter            mehr als
   14.500 Euro
 Marschall
    Robert, Mag
  50 J.  EUAUS       ja  ledig  selbständig      2.100 Euro
 Pointner
    Gernot
  50 J.  parteilos       nein,  da er damals
 Polizeischüler war
 ledig  arbeitslos         890 Euro
 Awadalla
    Elfriede
  59 J.         nein, da Frau  ???    
 Hundstorfer
    Rudolf
  64 J.   SPÖ        ja, es war aber
 eine unnötige Zeit
 3. Ehe    Angestellter   13.090 Euro 
             **** 
 Griss
    Irmgard, Dr.
  69 J.  parteilos, NEOS 
 unterstützt 
      nein, da Frau  1. Ehe  Pensionistin      9.008 Euro
 Wabl
    Martin, Dr.
  71 J.  parteilos  aus gesundheitlichen 
 Gründen nur 10 Tage
 2. Ehe  Pensionist      5.000 Euro
               **
 Van der Bellen
    Alexander, Dr .
  72 J.  GRÜNE ???       nein  2. Ehe  Pensionist      7.958 Euro
 Khol
    Andreas, Dr.
  74 J.  ÖVP       nein, untauglich  1. Ehe  Pensionist   10.029 Euro
              ***
 Lugner
    Richard., Ing.
  83 J.  parteilos       nein
     "weißer" Jahrgang
 5. Ehe  Pensionist     3.200 Euro 
              *****
  * ) siehe Der Standard vom 12.1.2016  und => Politikergehälter
  **) Eigenauskunft von Dr. Wabl am 29.1.2016.
  ***) heute vom 13.1.2016. (Wie hoch seine ASVG-Pension ist hat Andreas Khol bis jetzt nicht offen gelegt.)
  ****) Hundstorfer war bis 26.1.2016 Sozialminister mit monatlich über 17.000 Euro. Danach Angestellter in seinem SPÖ-finanzierten Wahlwerbeverein.
 *****) Lugner in der ORF-Pressestunde am 3.4.2016

weitere Kandidaten => Sonstige



Sonstige Interessenten an einer Kandidatur  (... reichten keine Wahlvorschläge ein)

Kandidatur für keine Partei: Alois Merz
Alois "Ali" Merz, geboren in Dornbirn im Jahr 1952 (63 Jahre), ist ein österreichischer Künstler und Maler. Bevor er seine künstlerische Berufung entdeckte, arbeitete er als Dachdecker im Familienbetrieb. Während eines langen Indien-Aufenthaltes entdeckte Alois seine Berufung als freier Künstler. Sein Markenzeichen sind vor allem die bunten Hände, die sich durch seine Werke ziehen.

    Warum er kandidert: Weil er enige Jahre in Indien verbringen durfte und dort lernte, mit seiner Seele in Einklang zu kommen. Nach seiner Rückkehr nach Österreich sah er enige Jahre zu, wie sich die Politiker immer wieder gegeneinander auszuspielen und ihre Machtspielchen zu treiben. Ist es aber nicht so, daß Politik mehr können sollte, als Macht zu demonstrieren? Seine Vision ist eine neue Art der Demokratie. Hier Parteien sollten Parteien nicht gegeneinander wahlkämpfen sondern miteinander. Österreich müsse bunt und farbenfroh werden. Er biete eine parteilose Stimme des Volkes an, egal wer man ist oder woher man kommt.
Daher entschied er sich dazu, in das Politikgeschehen einzugreifen. Im Jahr 2016 wird Alois Merz zur Wahl der Bundespräsidentschaft antreten. Er vertritt leidenschaftlich ein parteiloses, gemeinsames Miteinander. Österreich kann soooo schön sein.
"Mit Eurer Stimme für mich wird ein neuer Weg für eine bessere und buntere Zukunft geebnet."
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Kandidatur für keine Partei: Armin Thurner

geboren 26.2.1943 in Kärnten; Wehrdienst abgeleistet; seit 1991 Hauptmann der Reserve beim Bundesheer; seit dem Jahr 2005 in Pension.
Beurfsweg: 1965-1979 IBM; 1979-1980 General Manager Wang Computers, 1980-1989 eigene Computer Firma; 1989-1991 General Manager UNISYS Lob Handel und Industrie; 1992-2002 eigene Consulting Firma; 2002-2005 General Manager für CEE SER Solutions; 2005 Pensionsantritt.
Will ein Umdenken erreichen, denn der Leidensdruck wird immer größer. Es gibt eine gewisse Besorgnis hier in Österreich. Will als Befehlshaber des Heeres und als Bundespräsident als Coach fungieren. Priorität 1 wäre, die Jugend gut auszubilden. Die Bildungsreform muß voran getrieben werden. Weiters will Thurner das unsere Produkte in die Welt hinausgetragen werden. Er will Aufträge in unser Land hereinbringen.

Post Adresse: Armin Thurner, Postfach 0500, 1210 Wien AUSTRIA
Webseite: www.bundespresident.at



Kandidatur für keine Partei: Karin Kolland
geboren am 07.03.1954; Beruf  Pensionistin, Autorin, Energetikerin, Kosmologin
Bittet um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung um als erste österreichische Bundespräsidentin „den Kindern der neuen Zeit“ den Weg zu ebnen für direkter Mitbestimmung über Gesetze und politische Vorgaben. Damit alternative gesunde Lebensweisen im Einklang mit der Natur ein neues Paradigma der Liebe, des Wohlstands und des Friedens ermöglichen.
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Kontakt: Kaltenbrunn 23, 8200 Gleisdorf
Webseite => http://karinkolland.at/
 .



Kandidatur für keine Partei: Kapitän DI Gustav Jobstmann
Geb.:  24. April 1955 in Weißenkirchen / Wachau
Beruf: Unternehmensberater, Mediator & Menschenrechtsaktivist
Ich bin Quereinsteiger, Überparteilich, Unabhängig und politisch versiert.
Meinen Wahlkampf finanziere ich aus eigenen Mitteln.

   Als neugewählter Bundespräsident
* ist mir das Vertrauen meiner Wählerinnen und Wähler heilige Verpflichtung (T. Körner 1951)…
* werde ich Distanz zum politischen Establishment halten…
* werde ich ein Korrektiv sein, denn Macht braucht Kontrolle…
* werde ich sorgsam mit der Macht, die mir auf dem Papier zuteil wird, umgehen…
* bekenne ich mich zur europäischen Idee, aber im Ernstfall auch als Kritiker derselben…
* bekenne ich mich zu allen Religionen dieser Welt…
Webseite: www.jobstmann2016.at
Kontakt: Adresse: Zehentstrasse 48/17/4, 7202 Bad Sauerbrunn,  Tel.: 0043-664 183 88 84
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Kandidatur für keine Partei: DDr. Thomas Unden
"Ich trage diesen Gedanken lediglich deshalb,weil ich der Meinung bin, dass es angesichts der volksfeindlichen politischen Situation leider von hoher Bedeutung sein wird, dass das Oesterreichische Bundesheer zum Schutz der Bevölkerung von einem Präsidenten kommandiert wird, der sich AUSSCHLIESSLICH dem Oesterreichischen Volk verpflichtet fuehlt." DDr. Unden will im Falle das er Bundespräsident wird, auf das Präsidentengehalt und alle materiellen Bevorzugungen verzichten. Er würde lediglich eine Aufwandsentschädigung einfordern.
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Facebook-Seite => https://www.facebook.com/thomas.unden1
Medienberichte:
Der Kassenarzt postete auf seiner Seite, dass in seiner Ordination keine „Asylanten angenommen“ werden (SALZBURG24 hat berichtet).
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Kandidatur für keine Partei: Franz Stieger
Sieht sich als Betrugs- und Verbrechensopfer des Landes Niederösterreich. "Wir, das österreichische Volk müssen uns von derartigen Übergriffen und Enteignungen unserer gewählten Volksvertreter zur Wehr setzen. Daher habe ich mich kurzfristig entschlossen - falls ich eine ausreichende Anzahl von Unterstützern finden sollte - selbst zur Wahl des Bundespräsidenten zu kandidieren.und ersuche Sie um Ihre Unterstützung."

Stieger liegt mit Behörden seit 12 Jahren im Clinch. Aber anstatt klein beizugeben, entwickelte sich Herr Stieger zum Behördenschreck und auch zum Richterschreck. Wegen Stalkings eines Gerichtspräsidenten zu einer unbedingten Haft verurteilt wurde, die er - lgoischer Weise - beeinspruchte.
Auslöser der ganzen Reibereien war, daß ihm die Behörden auf seinem Grundsück keinen Kisok genehmigten. Später wolten ihm die Behörden keine Hauszufahrt genehmigen. => Kurier vom 10.10.2014 : In der Problemzone eines Wutbürgers
Jedenfalls zeigt Franz Stieger laufend Behördenmißstände auf. Aus Sicht der Behörden ist jemand wie er ein "Mensch mit verdichtetem Rechtsbewusstsein", hinter vorgehaltener Hand könnte man auch "Querulant" sagen.
Stieger trat im Jahr 2012 bei der Gemeinderatswahl in Krems mit seiner Liste "Franz Stieger Gerechtigkeit für Krems (GFK)" an.
Medienberichte zu Franz Stieger:
=> http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=1350
=> Der Standard vom 18.2.2014
=> NÖN 9.5.2011 : Stieger gegen Poyßl: Anzeige wegen Pickerl / AFFÄRE / Rebell wirft dem früheren Magistratsdirektor missbräuchliche Verwendung eines Parkplatzes vor.
=> NÖN 18.2.2013 : „Staatsfeind“ als Kronzeuge?/ Stieger fotografierte das Unfallauto von Gerichtspräsident Norbert Klaus, der mit einem mutmaßlichen Alko-Unfall samt Fahrerflucht für Aufregung sorgte.
=> NÖN vom 10.6.2014 : „Rebell“ Stieger muss drei Monate einsitzen / bespritzte Gerichtspräsidenten mit Wasser
=> NÖN vom 17.11.2014 : Stieger in Haft: Es geht um "reine Vorbeugung" / Protest-Fahrräder entsprechen nicht Straßenverkehrsordnung
=> NÖN vom 30.3.2015 : Behördenschreck im Zweifel freigesprochen



Kandidatur für keine Partei: Dr. Adrien Jean-Pierre Luxemburg:

56 Jahre, geboren als "Adrien Weber", lebt seit 35 Jahren in Wien, hat schon mindestens 20 Jahre die österreichische Staatsbürgerschaft, verheiratet, viersprachig aufgewachsen, hat Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert, hat sozialpolitische Bücher geschrieben. Er ist  selbständiger Unternehmensberater u. Journalist, Maler u. Dokumentarfilmer und betreibt einen journalistischen Kultur-Blog.

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    Politik & Programm von Dr. Luxemburg:
•  Er war mit 17 Jahren Generalsekretär der parteiübergreifenden Europäischen Föderalistischen Bewegung (Union Européenne des Fédéralistes) in Luxemburg unter dem Ministerpräsidenten und späteren EU-Präsidenten Gaston Thorn und Mitglied des internationalen Bundesrates der Europabewegung (Mouvement Européen). Dzt ist Dr. Luxemburg einfaches Mitglied der SPÖ und ÖVP, ohne Parteifunktion. Er hat EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker seine Unterstützung als dramaturgischen Berater angeboten, doch dieser hat darauf nicht reagiert.
• für einen offenen und ständigen Dialog des Präsidenten mit der Bevölkerung. Das Land braucht einen Präsidenten mit einem offenen Ohr für die Ängste, Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung und der sich einmischt.
• für mehr direkte Demokratie und Einbindung der Bevölkerung in politische Prozesse,
• gegen die Unterwanderung der UNO-Deklaration der Menschenrechte und unserer Grundwerte,
• für ein starkes Persönlichkeitswahlrecht und Stimmensplitting;
• für einen Schutz unserer innersten Werte und den Schutz von Minderheiten, sowie für das Prinzip der Gleichheit aller Menschen; Für eine Beibehaltung der Trennung zwischen Kirche und Staat bei gleichzeitiger Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialoges.
• will, daß die Europäische Union noch eine letzte Chance bekommt.
Mehr Infos => Adrien Luxemburg



Kandidatur für "Das Moderne Österreich" (DMÖ): Mag. Rudolf Prutej

Mein Name ist Rudolf Prutej, geb. am 22. 3. 1967 in Klagenfurt am Wörthersee und lebe in der kleinen, lebendigen Grenzstadt Bleiburg.
Als ausgebildeter Jurist und Unternehmer mit Wirtschaftserfahrung trete ich aus einem einzigen Grund zur Bundespräsidentenwahl 2016 an:
Ich strebe das Amt des Bundespräsidenten der Republik Österreich an, um dieses Amt abzuschaffen! Die unzähligen Millionen Euro an Steuergeldern sollte man sinnvoller einsetzen und die „wichtigen“ Aufgaben des Bundespräsidenten auf andere Verantwortliche übertragen.
Weitere Informationen finden Sie auf der homepage www.dmoe.at.
PRESSEKONFERENZ am MONTAG, den 22. 2. 2016 ein: Beginn: 13.30 Uhr, Ort: Hotel Sandwirth, Pernhartgasse 9, 9020 Klagenfurt
Webseite: www.dmoe.at



Kandidatur für das Team Stronach: ?????
Frank Stronach (83 Jahre) sucht noch einen geeigneten Kandidaten. Er selbst will nicht antreten.
Die beiden Kandidaten Dr. Irmgard Griss und Dr. Josef Moser sind für ihn nette Leute. (Qu. Die Presse vom 23.10.2015)
     Stronachs Vorstellung der Bundespräsidenten-Rolle. "Sollten mindestens 20.000 Bürger einen Antrag für ein Volksbegehren stellen, müsse ein "Bürger- und Weisenrat" aus 21 Mitgliedern – neun Frauen, acht Männer und vier Experten zu den jeweiligen Sachthemen – einberufen werden. Die Teilnahme erfolgt über eine offizielle Ausschreibung des Bundespräsidenten. Einen Monat hätte der Bürgerrat Zeit, um über ein Thema zu beraten und einen Vorschlag zu machen. Sollten dessen Vorschläge mit der Regierungslinie nicht übereinstimmen, darf der Bundespräsident eine Volksabstimmung initiieren." Irmgard Griss hat das Modell abgelehnt. (Qu. KURIER vom 5.12.2015).
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Kandidatur für das BZÖ:  Kandidat wird erst mittels Casting ermittelt
Mit einem Auswahlverfahren will das BZÖ zunächst die besten drei Kandidaten pro Bundesland ermitteln.
Danach bestimmt eine Expertenjury den Kandidaten.
BZÖ-Obmannstellvertreter Dietmar Schwingenschrot:“Wenn man uns schon einen Bundespräsidenten umhängt, dann bitte eine Stimme aus dem Volk. Wir suchen einen Kandidaten/eine Kandidatin der Herzen.“
Bewerbungen können samt kurzem Motivationsschreiben, Foto und Lebenslauf via E-mail an wien@bzoe.at oder auf Facebook unter BZÖ Innere Stadt bis Ende Februar eingereicht werden.
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Kandidatur für eine Partei:  Dr. Ulrich Habsburg-Lothringen
parteilos, Gutsbesitzer, Zivilingenieur für Forst- und Holzwirtschaft , Ex-Grüner, kann sich vorstellen, für Grüne, SPÖ oder ÖVP anzutreten. Herr Habsburg will nur für eine Partei antreten und nicht nur als Privatperson.
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Absagen, Pleiten, Pech und Pannen:
 

Keine Kandidatur für die NEOS:
Die NEOS haben angekündigt, keinen Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl 2016 aufzustellen. Sie unterstützen aber Irmgard Griss und teilweise auch Alexander Van der Bellen.

Keine Kandidatur für die FPÖ:
Im Gespräch waren Ursula Stenzel, Josef Moser, Johann Gudenus.

Keine Kandidatur für die SPÖ: Bures, Ederer, Oberhauser
Die SPÖ schickt auch bei dieser Bundespräsidentschaftswahl keine Frau ins Rennen.
Mit Parlamentspräsidentin Doris Bures, Ex-Staatssekretärin Brigitte Ederer, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser wären durchaus chancenreiche Frauen zur Verfügung gestanden. Aber auch Männer wie der Burgenländische Landeshaupmann Hans Niessl oder Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky wurde als mögliche Kandidaten genannt.
 

Keine Kandidatur für die ÖVP: Fischler, Leitl, Pühringer, Karas:
Dr. Franz Fischler ist Tiroler, war 1989-1994 ÖVP-Landwirtschaftsminister und danach 9 Jahre lang von 1995-2004 EU-Landwirtschaftskommissar. Seither hat man von Franz Fischler kaum etwas mehr gehört. Seine Nominierung durch die ÖVP wäre jedenfalls ein deutliches Zeichen der ÖVP für "mehr EU" und weniger Nationalstaatlichkeit
   Alternativen in der ÖVP waren: Christoph Leitl (Wirtschaftskammer-Chef), Josef Pühringer (Landeshauptmann von Oberösterreich), Othmar Karas (ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament und Schwiegersohn des ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim).
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Kein Antritt für die ÖVP: Dr. Erwin Pröll

Derzeit noch Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll hat zuletzt in einem Interview mit den Bezirksblättern am 28.12.2015 eine Kandidatur für die Bundespräsidentenwahl ausgeschlossen. Er will die ganze Legislaturperiode in NÖ Landeshauptmann im Amt bleiben (also bis März 2018).
    "Erwin Pröll & die NÖ-Weinköniginnen", dieses Thema könnte in Wahlkampf neue Erkenntnisse bringen. Laut Gerüchten hat er mehrere uneheliche Kinder gezeugt. Es ist von (bis zu) vier unehelichen Kindern die Rede. => freies-oesterreich.net vom 10. Nov. 2014 (abgerufen am 7.1.2016). Da gibt es aber noch eine andere Begebenheit, die Erwin Pröll in seiner Abgehobenheit charakterisiert: "Warum ein Ehepaar für Erwin Pröll Platz machen sollte" => Kurier vom 4.10.2014
Am 7.1.2016 gab ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner dann das endgültgie AUS von Pröll bekannt. Erwin Pröll tritt nicht bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016 an.
Schon länger zurückliegend: => Erwin "Doppelter Akademiker" Pröll ÖVP beschimpft einen Pfarrer
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Kein Antritt für die ÖVP-SPÖ Koalition: Dr. Wolfgang Brandstetter
parteilos, derzeit Justizminister von der ÖVP nominiert. Der Vorteil einer gemeinsamen Kandidatur von ÖVP und SPÖ wäre, daß es keinen Verlierer bei ÖVP und SPÖ gäbe und ein gemeinsamer (Kompromiss-)Kandidat die besten Chancen hat, um gegen Irmgard Griss zu gewinnen. Allerdings ist Brandstetter im Volk ziemlich unbekannt. Daß er als Justizminister die Strafen für Geldverbrechen / Vermögensdelikten (schweren Diebstahl, schweren Betrug, Veruntreuung oder Untreue) gesenkt hat, hebt seine moralische Integrettät auch nicht gerade. Da ist er eher ein Ablösekandidat als Justizminister. Manche Experten meinen, der Justizminister betreibe Klientelpolitik. Brandstetter war nämlich vor seiner Zeit als Justizminister Strafrechtsanwalt in prominenten Wirtschaftskriminalitätsfällen. Brandstetters Strafrechtsreform wird vermutlich die Gefängnisse entlasten. (siehe dazu auch => Der Standard vom 17.12.2015). Das freut klarerweise auch die Wirtschaftskriminellen.
Dr. Wolfgang Brandstetter hat von sich aus eine Kandidatur zum Bundespräsidenten bereits verzichtet und möchst lieber an die Universität zurückkehren. (Qu => ORF vom 26.12.2015.)
Die Frage ist nun, ob sich ein anderer Kandidat findet, der als gemeinsamer SPÖ-ÖVP Kandidat herhalten kann und will.
 
 
 


Bundespräsidentschaftswahl 2016 - sonstige Kandidaten